ASORS-Laufzettel

Image Überweisung / Konsil vor antiresorptiver Therapie des Knochens (Bisphosphonate, Denosumab): Knochenmetastasen, antiresorptive Therapie, Vermeidung von Kiefer-Osteonekrosen

Online-Buch

Image Supportivtherapie bei malignen Erkrankungen, Herausgeber: H. Link, C.Bokemeyer, K.Jordan, P. Feyer, sukzessive Aktualisierung 2016

Veranstaltungen

15.03. - 16.03.2019
Erster Jahreskongress der AGSMO
Berlin

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Aktuelles

Die zweite Studie zur Leitlinienadhärenz bei der Neutropenieprophylaxe wurde am 31.10.2018 publiziert.

Diese kooperative Studie der AIO mit der ASORS (jetzt AGSMO) ist frei im Internet verfügbar.

Volltextversion bei Springer Nature
https://rdcu.be/baqF1

https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs00520-018-4481-x

PubMed:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=30374765

Erfolgreicher Krebskongress 2018 für die Supportivtherapie

Mit insgesamt 13 supportivmedizinischen Sessions sowie Beteiligung an 5 weiteren Sitzungen anderer Fachgesellschaften blickt die neue AG SMO (AG Supportive Maßnahmen in der Onkologie) der DKG auf einen spannenden und informativen Krebskongress 2018 zurück. Durch die S3-Leitlinie Supportive Therapie war es möglich einen aktuellen und evidenzbasierten „State of the Art“ der Supportivtherapie zu präsentieren. Auch das Nebenwirkungs-Management zahlreicher neuer Substanzen sowie die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Osteoonkologie wurden in mehreren Sitzungen dargestellt. Besonders für junge Kolleginnen und Kollegen interessant waren die Beiträge zu onkologischen Notfällen sowie eine Refresher-Session, die in kurzen Beiträgen praktische Hinweise zu Antiemese, Paravasaten und oral care bot. Sehr viele Besucher haben die Themen Fatigue sowie Bewegung angezogen, die Räume waren bis zum letzten Platz gefüllt.
Immer mehr in den Fokus rücken natürlich die späten Komplikationen der Tumortherapie wie kardiale Toxizität, Lymphödeme und Polyneuropathie, die die Lebensqualität auch nach abgeschlossener Tumortherapie nachhaltig beeinträchtigen können. Diese zu verhindern bzw. adäquat zu behandeln war Thema zwei weiterer Sessions. Dank gilt allen Referenten und Besuchern, die den DKK aus supportivmedizinischer Sicht zu einem Erfolg gemacht haben!

Trennung der beiden Sektionen der bisherigen ASORS "onkologische Supportivtherapie" und "onkologische Rehabilitation" in die eigenständigen Arbeitsgruppen AGSMO und AGORS der DKG

Im Jahr 2008 hat sich die Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin (ASORS) aus den Arbeitsgruppen ASO (AG Supportive Onkologie) und ARNS (AG Rehabilitation, Nachsorge, Sozialmedizin) heraus gegründet. In den zurückliegenden neun Jahren haben die beiden Bereiche stets sehr gut zusammengearbeitet und es haben sich daraus zahlreiche persönliche Kontakte zwischen den Mitgliedern der einzelnen Bereiche ergeben. Die Zusammenarbeit innerhalb des Vorstandes und des Beirates war stets in einem harmonischen Verhältnis und durch die Wertschätzung für den anderen Bereich gekennzeichnet.
Die Rehabilitation nimmt im Rahmen der Wiedereingliederung von an Krebs erkrankten Menschen in den Alltag eine sehr wichtige und unverzichtbare Rolle ein. Um den Stellenwert der Rehabilitation innerhalb der DKG zu schärfen und zu verbessern wurde der Wunsch geäußert, die beiden Arbeitsbereiche in zwei eigenständige Arbeitsgemeinschaften zu überführen.
Auch in der Diskussion mit der Deutschen Rentenversicherung (DRV) wurde dieser Wunsch geäußert und das Bedauern darüber ausgesprochen, dass die Themen der onkologischen Rehabilitation unter dem Dach der DKG nicht umfangreich genug abgebildet sind. Gerade in Zeiten politischer Veränderungen, weiterem zu erwartendem Umbau im Bereich der Gesundheitsversorgung und der Rentenpolitik ist ein guter Kontakt der onkologischen Rehabilitation zur DRV existentiell. Die DRV lehnt die Zusammenarbeit mit der pharmazeutischen Industrie kategorisch ab. Der Bereich Supportivtherapie ist im Hinblick auf Arzneimittelstudien aber auf die Zusammenarbeit mit der pharmazeutischen Industrie angewiesen.
In Anbetracht dieses Spannungsfeldes erschien die Trennung der Bereiche Supportivtherapie und onkologische Rehabilitation in zwei separate Arbeitsgruppen unter dem Dach der DKG unumgänglich.
Diese Trennung wurde nun auf der letzten Mitgliederversammlung der ASORS am 23.2.2018 anlässlich des Deutschen Krebskongresses vollzogen.
Nachfolgend wurden dann am 23.2.2018 die beiden eigenständigen Arbeitsgemeinschaften gegründet. Diese heißen nun "Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie (AGSMO)" und „Arbeitsgemeinschaft Onkologische Rehabilitation und Sozialmedizin (AGORS)“.
Es soll ausdrücklich betont werden, dass eine Doppelmitgliedschaft sowohl in der AGSMO und AGORS möglich und wünschenswert ist.
Beide Arbeitsgemeinschaften haben einvernehmlich besprochen, weiterhin in Zukunft eng miteinander zu kooperieren und die gewachsenen fachlichen, persönlichen und freundschaftlichen Beziehungen aufrecht zu erhalten. Es ist geplant gemeinsame Veranstaltungen durchzuführen und bei Querschnittsthemen und Projekten eng Seite an Seite zu kooperieren.

In der Zeitschrift Im Focus Onkologie kann die AGSMO Artikel publizieren. Nach Anmeldung können AGSMO Mitglieder die Text frei lesen.

Die S3-Leitlinie zur Supportivtherapie ist online!

Unter der Koordination des ASORS-Vorstandsmitgliedes Prof. Karin Jordan sowie Mitarbeit zahlreicher weiterer ASORS-Vorstandsmitglieder wurde die S3-Leitlinie "Supportive Therapie bei onkologischen PatientInnen" erstellt. Nach 4 Jahren intensiver Arbeit konnte am 30.11.2016 die S3-Leitlinie online publiziert werden.

Die Leitlinie entstand in Zusammenarbeit der Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin (ASORS) in der Deutschen Krebsgesellschaft, der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) und der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO).

Auf 558 Seiten und 5 MB Daten wird der aktuelle Stand von 10 Themen der evidenzbasierten Supportivtherapie bewertet und zusammengefasst.

Der besonderer Dank der ASORS gilt Frau Prof. Dr. Karin Jordan sowie Frau Dr. Franziska Jahn vom Leitlinienbüro in Halle für Ihr außerordentliches Engagement!

Zur Pressemitteilung

Posterpreis auf der DGHO Jahrestagung in Leipzig (14.-18.10.2016) für die Studie der ASORS und AIO zur Neutropenieprophylaxe

Die gemeinsame Studie der ASORS und AIO wurde zum ersten Mal publiziert und erfreulicherweise mit einem Posterpreis ausgezeichnet.

Implementierung von G-CSF Leitlinien zur Prävention der febrilen Neutropenie nach Chemotherapie bei Patienten mit Lungen- oder Mammakarzinom, zweite repräsentative Umfrage in Deutschland
Autoren:
Link H.1, Holtmann L.2, Kerkmann M.2, Ortner P.3, ASORS und AIO der Deutschen Krebsgesellschaft
1Westpfalz-Klinikum, Klinik für Innere Medizin I, Kaiserslautern, 2MMF GmbH, Dortmund, 3POMME-med GmbH, München, Deutschland

Publikation des Abstracts im Kongressprogramm der DGHO:

Oncol Res Treat 2016;39(suppl 3):1–348 (DOI:10.1159/000449050)

Auffinden des Abstracts: Eingabe der Posternummer P948 in das Suchfeld des Browsers.

 Posterpreis.jpg (4.4 MB)

Verleihung des DGHO Posterpreises durch PD Dr. med. habil. Christoph Kahl, (Magdeburg), an Prof. Dr. Hartmut Link (Kaiserslautern)

Publikationen