Ein wesentlicher Aspekt der Supportivtherapie ist die konsequente Anwendung und Umsetzung von Leitlinien in der klinischen Praxis. Die AGSMO hat dazu ein Programm iniitiert, das in Kooperation mit anderen Arbeitsgemeinschaften der Deutschen Krebsgesellschaft realisiert wird.

Inhaltsübersicht:

  1. Qualitätssicherung zu Diagnose und Therapie Sekundärer Immundefekte bei Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) und multiplem Myelom (MM) (QS-SID), AIO-SUP-0119/ass
    Mit dieser epidemiologischen komplett anonymisierten Studie erfolgt eine retrospektive Erhebung bei den beiden hämatologischen Indikationen CLL und MM. Es sollen insgesamt 1200 Patienten in die Erhebung einbezogen werden, bei denen zwischen Januar und Dezember 2018 eine antineoplastische Therapie begonnen wurde (auch spätere Therapielinien). Dokumentiert werden neben der systemischen antineoplastischen Therapie die Diagnose und ggf. Therapie von möglichen sekundären Immundefekten für die Dauer von mindestens 12 Monaten. Parallel zur Patientendokumentation werden die an den Therapieentscheidungen beteiligten Ärzte anonym hinsichtlich Bedeutung und Umsetzung entsprechender Leitlinien befragt.
  2. Studie: Neutropenieprophylaxe II bei Chemotherapie
  3. Antiemetische Prophylaxe bei hoch emetogener Chemotherapie, eine repräsentative epidemiologische Analyse in Deutschland.
  4. Osteoprotektive Therapie, repräsentative epidemiologische Analyse
    In Kooperation mit der AIO, AUO und DOG wurde eine epidemiologische Studie durchgeführt, mit der die leitliniengerechte Therapie von Knochenmetastasen in Deutschland analysiert wurde. Das Manuskript ist zur Publikation eingereicht und im Reviewprozess.
  5. Geplante Workshops
    Hier finden Sie Workshops, Kongresse und Meetings der ASORS.